Nachdem ich vor ca. 2 Jahren die Lok mit dem billigen tams-Decoder LD-W-1 ausgerüstet hatte, war ich mit den Fahreigenschaften nie richtig zufrieden. Als sie vor einigen Tagen nach einigen Runden einfach stehen blieb und keinen Mucks mehr sagte, habe ich dies als ein Zeichen gedeutet: „Mach endlich einen anständigen Decoder in diese schöne Lok“.
Da ein Rauchsatz nicht vorgesehen ist, stellte sich die Frage: „Was macht man mit den zwei freien Ausgängen?
Nach dem Entfernen des Glühlampchens war Platz für eine LED. Bei der Wahl einer kleinen Bauform ist auch noch Platz für eine zweite im Huckepack. Die „+“-Beinchen wurden direkt verlötet. „-“-Beinchen der gelben als Fahrlicht rückwärts und bei der roten als geschaltetes Schlusslicht an F1.

Mit F2 wird eine SMD-LED auf dem Platinenschnipsel geschaltet. Zunächst war sie als Führerstandbeleuchtung gedacht, aber aus Platzgründen landete sie hier und deutet mit einem schwachen Licht auf auf´s Fahrwerk das Kesselfeuer an. In dem Hohlraum links davon verschwindet der dazugehörige Vorwiderstand, die Vorwiderstände der anderen LEDs kleben mit einem Tropfen Sekundenkleber am Feldmagneten. Alle Widerstände bzw. die Lötstellen an ihren Seiten sind in Schrumpfschlauch verpackt.
Im oberen Teil des Platinchens sind alle Rückleitungen zum Decoder (orange Kabel) zusammengefasst. Ein Tropfen Sekundenkleber sorgt auch hier für sicheren Halt.

Der Decoder selber musste seine schwarze Schutzhülle verlassen. So klemmt er – zusätzlich mit einem Stückchen Power-Strip auf der Rückseite gesichert – in der vorhandenen Halterung. Auf den Motoreinbau gehe ich hier nicht ein, da er völlig unkompliziert zu handhaben ist und dies bereits mehrmals beschrieben wurde

Nun der Funktionstest:

Gelbes Fahrlicht rückwärts

Rotes Schlusslicht



und das Fahrwerklicht


Nach dem Aufsetzen des Gehäuses zeigte sich, dass die LEDs nicht sehr hell leuchten, was ich aber nicht als Mangel empfinde.
Im Gegenteil: Die werksseitige Beleuchtung ist in vielen Fällen unnatürlich grell. Wem das Licht so zu dunkel ist, kann durch die Wahl von Widerständen mit geringeren Werten dies abändern. Ich habe für die hinteren LEDs jeweils 820 Ω gwählt und für die SMD-LED 1,5 kΩ.

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